Menge:

0


Insgesamt:

0,00 €

Kostenloser Versand für Bestellungen ab 175 €. Kategorie wählen

Kategorie

Sous-vide: Was ist das und wie funktioniert Vakuumgaren?

Sous-vide: Was ist das und wie funktioniert Vakuumgaren?

Steak im Vakuumbeutel, sous-vide gegart im Wasserbad

Sous-vide ist eine Garmethode, bei der das Lebensmittel in einem dichten Beutel vakuumiert und im Wasserbad oder im Dampf bei genau eingestellter, relativ niedriger Temperatur gegart wird, meist über längere Zeit. Der Name kommt aus dem Französischen und bedeutet „unter Vakuum“. Im deutschsprachigen Raum spricht man auch von Vakuumgaren oder Niedertemperaturgaren im Beutel. Das Ergebnis: Fleisch oder Fisch ist durchgehend gleichmäßig gegart, ohne ausgetrocknete Ränder, mit erhaltenem Saft und Aroma. Im Folgenden erklären wir, wie die Technik funktioniert, welche Ausrüstung sie in der Profiküche erfordert, wovon Temperatur und Garzeit abhängen und wie Sie Sous-vide in Ihr HACCP-Konzept einbinden, damit Ihre Gäste ein Gericht bekommen, das schmeckt und sicher ist.

Euronova
euronova-shop.de
Die passende Ausstattung für Sous-vide
Entdecken Sie HoReCa-Geräte, Vakuumiergeräte und Küchenzubehör, mit denen Sie Ihre Profiküche ergänzen.
Küchenausstattung ansehen

Das Wichtigste in Kürze

  • Sous-vide bedeutet, ein vakuumiertes Lebensmittel im Wasserbad oder im Kombidämpfer bei kontrollierter Temperatur und für eine festgelegte Zeit zu garen.
  • Typische Parameter für Fleisch sind 50–85 °C und 2 bis 48 Stunden, je nach Fleischart und Größe des Stücks.
  • In der Gastronomie braucht man: ein Gerät zur Temperaturregelung, einen Kerntemperaturfühler, ein Vakuumiergerät und kochfeste Beutel.
  • Niedrige Temperatur und Sauerstoffausschluss bedeuten ein reales mikrobiologisches Risiko. Deshalb muss jeder Prozess im HACCP-Konzept beschrieben und validiert werden.
  • Das Gericht wird sofort serviert (Cook & Serve) oder im Beutel schnell heruntergekühlt und vor der Ausgabe regeneriert (Cook & Chill).

Inhaltsverzeichnis

Woher kommt das Vakuumgaren?

Das französische „sous vide“ bedeutet „unter Vakuum“. Als Vater der Technik gilt Georges Pralus, ein französischer Koch, der Mitte der 1970er-Jahre damit experimentierte, Gänsestopfleber im Vakuum zu garen. Das so zubereitete Gericht überzeugte durch intensiven Geschmack und Aroma, aber auch durch seine Optik auf dem Teller.

Lange blieb die Methode der Fine-Dining-Küche und Herstellern von Fertiggerichten vorbehalten. Heute findet man sie in Bankettküchen von Hotels, in Bistros, im Diät-Catering und in Restaurants, die Steaks oder Filets mit immer gleichem Gargrad servieren wollen, egal wer gerade am Posten steht. Auch zu Hause probieren es immer mehr Menschen aus, doch erst in der Gastronomie zeigt die Methode ihr volles Potenzial: Portionen lassen sich vorab, in Ruhe und außerhalb der Stoßzeiten vorbereiten.

Wie funktioniert Sous-vide?

Wissenschaftlich betrachtet ist Sous-vide das Garen zuvor vakuumverpackter Rohwaren unter streng kontrollierten Zeit- und Temperaturbedingungen, im Wasserbad oder im Kombidämpfer. Die irische Lebensmittelsicherheitsbehörde FSAI beschreibt es einfacher: Das Lebensmittel wird in einem Kunststoff-Vakuumbeutel verschlossen und für eine festgelegte Zeit im Wasserbad erhitzt, dessen Temperatur kontrolliert wird.

Der Unterschied zum klassischen Garen ist grundlegend. In der Pfanne oder im Backofen ist die Wärmequelle viel heißer als die Temperatur, die das Innere des Produkts erreichen soll. Die Ränder überhitzen, bevor der Kern sein Ziel erreicht, und man muss den richtigen Moment treffen. Beim Sous-vide hat das Wasser genau die Temperatur, die der Kern des Stücks erreichen soll. Das Produkt kann temperaturmäßig nicht „übergaren“, weil es keine zusätzliche Wärme aufnehmen kann. Die Zeit beeinflusst jedoch die Textur: Ein langer Aufenthalt im Wasserbad macht das Bindegewebe weiter mürbe.

Vergleich der Wärmeverteilung: klassisches Garen und Sous-vide

Sous-vide Schritt für Schritt

Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 beschreibt den grundlegenden Ablauf in mehreren Schritten. In der Küchenpraxis sieht das so aus:

  1. Vorbereitung der Rohware. In möglichst gleich dicke Portionen schneiden, mit Salz und Kräutern würzen, eventuell marinieren oder Fett zugeben.
  2. Optionales Anbraten. Manche Köche braten das Fleisch vor dem Vakuumieren kurz an, um die Maillard-Reaktion in Gang zu setzen und Geschmack aufzubauen.
  3. Vakuumieren. Das Produkt kommt in einen kochfesten Beutel und wird im Vakuumiergerät verschweißt. Möglich ist auch eine Verpackung unter Schutzatmosphäre.
  4. Garen. Die Beutel werden ins Wasserbad gelegt oder in den Kombidämpfer gegeben, mit eingestellter Temperatur und Garzeit.
  5. Servieren oder Abkühlen. Das Gericht geht direkt ins Finish oder wird im Beutel schnell heruntergekühlt und im Kühlraum gelagert.
  6. Finish. Ein Sous-vide-Gericht muss abgeschmeckt und in der Pfanne oder auf dem Grill vollendet werden, denn aus dem Wasserbad kommt es blass und ohne knusprige Kruste.

Der letzte Schritt wird oft unterschätzt. Kurzes, scharfes Anbraten in der heißen Pfanne, Abflämmen mit dem Brenner oder der Grill sorgen für Farbe und Röstaromen, die eine niedrige Temperatur nicht liefern kann. Da der Kern bereits gar ist, dauert das Finish buchstäblich nur einen Moment.

Temperatur und Garzeit: wovon sie abhängen

Es gibt keine Tabelle, die für jede Küche passt. Laut der genannten Übersichtsarbeit liegen typische Sous-vide-Temperaturen bei 50–85 °C, und der Prozess dauert meist 2 bis 48 Stunden. Die Parameter hängen von der Fleischart, der Größe des Stücks, dem Anteil an Bindegewebe und dem Verhalten der Muskelproteine bei der jeweiligen Temperatur ab.

Faktor Einfluss auf die Parameter Was das in der Praxis bedeutet
Art des Produkts Fisch und zartes Fleisch brauchen niedrigere Temperaturen als zähe, kollagenreiche Stücke Filet und Lachs kürzer, Backen oder Schweinshaxe deutlich länger
Dicke der Portion Die Dicke bestimmt, wie lange die Wärme bis zum Kern braucht Gleichmäßig portionieren, sonst sind manche Beutel nicht durcherhitzt
Bindegewebe Kollagen wird erst bei langer Garzeit weich Stark beanspruchte Muskelstücke brauchen viele Stunden
Gewünschte Textur Die Temperatur bestimmt, wie stark das Eiweiß gerinnt und wie viel Saft in der Portion bleibt Für jedes Gericht einen Standard festlegen und einhalten
Ausgabeart Cook & Serve und Cook & Chill erfordern unterschiedliche Pläne für Kühlung und Regeneration Parameter im Rezept- bzw. Produktionsblatt festhalten

In der Gastronomie sind Temperatur und Zeit nicht nur eine Frage des Geschmacks. Sie sind sicherheitskritische Parameter, deshalb muss jede Zeit-Temperatur-Kombination für ein bestimmtes Produkt beschrieben und bestätigt werden (mehr dazu weiter unten). Rezepte aus dem Internet sind ein Ausgangspunkt für Tests, kein fertiger Standard für Ihren Betrieb.

Sous-vide-Ausrüstung für die Profiküche

Die Leitlinien der irischen FSAI für Restaurants und Caterer nennen klar, was eine Küche braucht, um sicher sous-vide zu garen: ein Wasserbad und Temperaturfühler, getrennte Vakuumiergeräte für rohe und gegarte Lebensmittel sowie lebensmittelechte Beutel, die für das Garen bei hohen Temperaturen zertifiziert sind. Temperaturen und Zeiten müssen überwacht und dokumentiert werden.

Element Wofür es dient Worauf achten
Sous-vide-Stick (Einhängethermostat) oder Wasserbad Hält die Wassertemperatur konstant Volumen passend zur Beschickung, Temperaturstabilität
Kombidämpfer Alternative zum Wasserbad bei größeren Chargen Niedertemperatur-Dampfmodus und Kerntemperaturfühler
Kerntemperaturfühler Kontrolle der Temperatur im Inneren des Produkts Regelmäßig kalibrieren, Messwerte dokumentieren
Vakuumiergerät Dichtes Verschließen des Beutels Separates Gerät für rohe und gegarte Lebensmittel
Kochfeste Vakuumbeutel Lebensmittelkontakt bei erhöhter Temperatur Zertifiziert zum Kochen, passende Folienstärke
GN-Behälter und Deckel Wasserbad, Abkühlen und Lagern der Portionen Passend für Kühlraum und Schränke, leicht zu reinigen
Schockkühler oder Eisbad Schnelles Abkühlen nach dem Garen Leistung passend zur Chargengröße
Pfanne, Grill, Brenner Finish und Farbgebung Schnelle, starke Hitze

Zum Garen selbst genügt ein Sous-vide-Stick, der in einen Behälter mit Wasser gehängt wird. Gut bewährt hat sich ein tiefer Gastronorm-Behälter (GN): Er fasst viel Wasser, passt in Standardregale und ist leicht zu reinigen. Bei längeren Garzeiten reduziert eine Abdeckung Verdunstung und Wärmeverlust. Für die Lagerung abgekühlter Portionen eignet sich ein GN-Deckel 1/6 mit Dichtung für kleine Behälter mit Soßen oder Beilagen oder ein GN-Deckel 2/3 mit Dichtung für größere Mengen an Beuteln.

Lebensmittelsicherheit: HACCP, Abkühlen, Lagern

Das ist der wichtigste Teil für alle, die Sous-vide auf die Karte bringen wollen. Britische Behördenleitlinien warnen, dass die sauerstofffreien Bedingungen im Beutel zusammen mit der relativ niedrigen Gartemperatur das Überleben und die Vermehrung von Clostridium botulinum ermöglichen können und dass das von diesem Bakterium gebildete Toxin durch Erhitzen nicht zerstört wird. Auch die FSAI betont, dass eine sauerstoffarme Umgebung anaerobe Bakterien begünstigt. Der Prozess erfordert daher Zeit- und Temperaturkontrolle, kochfeste Verpackungen sowie sofortiges Servieren oder schnelles Abkühlen.

Sous-vide im HACCP-Konzept

In Deutschland und Österreich ist jeder Lebensmittelunternehmer nach Artikel 5 der EU-Lebensmittelhygieneverordnung (EG) Nr. 852/2004 verpflichtet, ständige Verfahren auf Grundlage der HACCP-Grundsätze einzurichten, durchzuführen und aufrechtzuerhalten. Sous-vide ist dabei keine Ausnahme, sondern ein Prozess, der besonders sorgfältig beschrieben werden muss. Britische Leitlinien für die Gastronomie empfehlen, in der HACCP-Dokumentation die genaue Methode für jedes Produkt festzuhalten, einschließlich der Zeit-Temperatur-Kombination, und den Prozess zu validieren. Die Verantwortung für die Sicherheit der Verfahren trägt der Betreiber, also Ihr Betrieb.

In der Praxis sollte die Dokumentation für ein Sous-vide-Gericht Folgendes umfassen:

  • Spezifikation der Rohware und Portionsgröße, einschließlich maximaler Dicke,
  • Verpackungsart und Beuteltyp,
  • Wasserbadtemperatur, Garzeit und Art der Kerntemperaturkontrolle,
  • Art und Dauer des Abkühlens sowie Lagertemperatur,
  • Haltbarkeit und Kennzeichnung der Beutel (Bezeichnung, Datum, Charge),
  • Art der Regeneration und Ausgabetemperatur,
  • verantwortliche Person und Ort der Messwertdokumentation.

Wenn Sie Sous-vide zum ersten Mal einführen, besprechen Sie den Plan mit der Person, die das HACCP-Konzept Ihres Betriebs erstellt hat, oder mit einer Lebensmitteltechnologin bzw. einem Lebensmitteltechnologen. Bei Fragen zu den Anforderungen in Ihrem Betrieb ist in Deutschland die Lebensmittelüberwachung Ihres Landkreises oder Ihrer Stadt zuständig, in Österreich die Lebensmittelaufsicht Ihres Bundeslandes.

Cook & Serve oder Cook & Chill

Die wissenschaftliche Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2023 unterscheidet zwei Arbeitsweisen. Beim Cook & Serve geht das Gericht direkt nach dem Garen an den Gast. Beim Cook & Chill wird das Produkt im Beutel schnell auf 0–3 °C heruntergekühlt, im Kühlraum gelagert und vor der Ausgabe regeneriert.

Cook & Serve Cook & Chill
Wann ausgegeben wird Direkt nach dem Garen Nach Abkühlen, Lagern und Regenerieren
Vorteile Einfacherer Prozess, weniger Kontrollschritte Vorproduktion, schnelle Ausgabe in Stoßzeiten
Kritische Punkte Gartemperatur und -zeit, Zeit bis zum Servieren Zusätzlich Abkühlgeschwindigkeit, Kühlraumtemperatur, Regeneration
Für wen À-la-carte-Restaurants, kleinere Chargen Hotels, Bankette, Catering, Gemeinschaftsverpflegung

Für Hotels und Cateringunternehmen ist Cook & Chill oft der größte Vorteil der Methode: Steaks oder Entenkeulen lassen sich am Dienstag vorbereiten und am Samstag bei der Hochzeit nur noch regenerieren und vollenden. Eine Bedingung gibt es: Die Kühlkette muss lückenlos und dokumentiert sein, auch beim Transport. Für den Transport gekühlter Portionen zum Veranstaltungsort eignen sich Thermoboxen und dicht schließende Behälter.

Ist Sous-vide gesund?

Das ist eine der häufigsten Fragen, und die Antwort ist differenzierter, als die Werbung vermuten lässt. Die Autorinnen und Autoren der genannten Übersichtsarbeit von 2023 schreiben, dass Sous-vide die Textur und sensorische Qualität von Fleisch verbessern kann und eine präzise Steuerung der Veränderungen im Produkt erlaubt. Gleichzeitig betonen sie, dass die begrenzte Zahl an Studien Schlussfolgerungen zum Einfluss auf die Nährstoffzusammensetzung erschwert und dass manche schonenden Garverfahren die Lebensmittelsicherheit beeinträchtigen können.

Was lässt sich also ehrlich sagen? Sous-vide braucht zum Garen selbst kein Fett, Fett kommt erst beim kurzen Anbraten hinzu. Der Fleischsaft bleibt im Beutel, statt zu verdampfen, und lässt sich oft für die Soße nutzen. Eine interessante Beobachtung aus der Forschung: Das Vakuum selbst spielt beim Garen eine geringere Rolle als bei der Lagerung, wo es das Produkt vor Sauerstoff schützt. Die Gesundheit der Gäste hängt jedoch vor allem davon ab, ob der Prozess mikrobiologisch sicher ist, und damit wieder von der Kontrolle von Temperatur, Zeit und Abkühlung.

Was kann man sous-vide garen?

Die Technik eignet sich für Fleisch, Fisch und viele andere Produkte. In Restaurants wird sie am häufigsten eingesetzt für:

  • Rind: Filet, Entrecôte, Rinderbacken, Short Ribs, Tafelspitz, wo ein gleichbleibender Gargrad oder der Abbau von Kollagen zählt,
  • Schwein: Schweinefilet, Schweinenacken, Bauch, Haxe bzw. Stelze, Schinken,
  • Geflügel: Hähnchenbrust, Entenkeulen und Entenbrust, die saftig bleiben,
  • Fisch: Lachs, Kabeljau, Heilbutt, zart und bei klassischer Zubereitung leicht trocken,
  • Gemüse: Karotten, Rote Bete, Spargel, Sellerie, die Farbe und Geschmack intensiv behalten,
  • Desserts und Obst: Birnen in Sirup, Cremes und Puddings im Glas oder im Beutel.

Am meisten profitieren teure und empfindliche Produkte, bei denen jede ausgetrocknete Portion ein Verlust ist, sowie zähe Stücke, die durch lange Garzeit mürbe werden und auf der Karte mit edleren Teilstücken konkurrieren können.

Unsere Sicht auf Sous-vide in der Gastronomie

Unsere Sicht auf Sous-vide in der Gastronomie – Übersichtsdiagramm

Wir sprechen täglich mit Restaurants, Hotels, Cateringunternehmen und Großküchen. Dabei sehen wir, dass Sous-vide keine Spielerei der Fine-Dining-Küche mehr ist, sondern ein Werkzeug der Arbeitsorganisation. Der größte Wert liegt für uns nicht im „Wow-Effekt“ auf dem Teller, sondern in der Planbarkeit: dieselbe Portion in derselben Qualität am Montag wie am Samstag, egal wer Dienst hat.

Aus unserer Sicht entscheidet das, was rund um das Wasserbad passiert, über den Erfolg. Der Sous-vide-Stick ist nur ein Gerät, die Küche braucht aber auch GN-Behälter für Wasserbad und Lagerung, dicht schließende Deckel, eine leistungsfähige Kühlung, Thermoboxen für den Transport, gute Pfannen für das Finish und Geschirr, auf dem das Gericht zur Geltung kommt. Wir empfehlen, mit ein oder zwei Gerichten zu beginnen, Parameter und Dokumentation dafür auszufeilen und erst dann die Karte zu erweitern. Eine Küche, die Sous-vide mit Plan einführt, gewinnt Zeit in den Stoßzeiten und hat weniger Abfall.

— Rok

Ausstattung rund um Sous-vide bei Euronova

Bei Euronova finden Sie die Ausstattung rund um den Sous-vide-Prozess in der Profiküche: GN-Behälter und Deckel, HoReCa-Geräte zum Erhitzen und Kühlen, Thermoboxen für Transport und Lagerung von Speisen, Töpfe, Pfannen und Messer zum Portionieren und für das Finish sowie Geschirr für den Service. Sie bestellen alles an einem Ort, zu wettbewerbsfähigen Großhandelspreisen, mit Lieferung nach Deutschland und Österreich.

Euronova Onlineshop für Gastronomiebedarf

Ein Sous-vide-Gericht wirkt am besten auf einem schlichten, breiten Teller, der den Fleischscheiben und der Soße Raum gibt. Sehen Sie sich zum Beispiel den flachen Teller Notte Gourmet 30 cm oder den ovalen Teller Notte 34 x 16 cm für längliche Portionen an, und für Beilagen am Buffet den GN-Behälter 1/3 aus Porzellan.

Häufige Fragen

Was braucht man zum Sous-vide-Garen?

Grundlage ist ein Gerät, das die Wassertemperatur konstant hält (Sous-vide-Stick bzw. Einhängethermostat oder Wasserbad), alternativ ein Kombidämpfer, dazu ein Vakuumiergerät und kochfeste Vakuumbeutel. In der Gastronomie kommen ein Kerntemperaturfühler, Ausrüstung zum schnellen Abkühlen und eine HACCP-Dokumentation hinzu. Zum Finish braucht man eine sehr heiße Pfanne, einen Grill oder einen Flambierbrenner.

Kann man Sous-vide in einem normalen Gefrierbeutel mit Zipper garen?

Zu Hause machen das manche, in der Profiküche verwendet man jedoch kochfeste, für Sous-vide zertifizierte Beutel, die im Vakuumiergerät verschweißt werden. Ein gewöhnlicher Beutel ist nicht unbedingt für den langen Kontakt mit Lebensmitteln bei erhöhter Temperatur ausgelegt, und seine Dichtheit ist schwerer sicherzustellen. Für den Betrieb ist das auch eine Frage der HACCP-Konformität.

Bei welcher Temperatur gart man Lachs sous-vide?

Fisch gart man im unteren Bereich der Sous-vide-Temperaturen, deutlich niedriger als Rind oder Schwein, und die Garzeit wird eher in Minuten als in Stunden gemessen. Die konkrete Temperatur richtet sich nach der gewünschten Textur, von glasig bis durchgegart. Im Restaurant sollten die Parameter für Lachs, wie für jedes Produkt, im HACCP-Konzept festgehalten und validiert werden, unter Berücksichtigung der Herkunft des Fisches.

Wie lange kann man ein Sous-vide-Gericht lagern?

Das hängt vom Produkt, von den Garparametern, der Abkühlgeschwindigkeit und der Kühlraumtemperatur ab. Deshalb wird die Haltbarkeit für jedes Gericht festgelegt und dokumentiert. Beim Cook & Chill werden die Portionen im Beutel schnell auf 0–3 °C heruntergekühlt und bis zum Regenerieren im Kühlraum gelagert. Jeder Beutel sollte ein Etikett mit Bezeichnung und Herstellungsdatum tragen.

Quellen

Euronova
Sprechen wir über Ihre Küchenausstattung
Schreiben Sie uns Ihre Fragen zur Gastronomieausstattung und finden Sie heraus, welche Produkte aus unserem Sortiment zu Ihrem Betrieb passen.