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To-go-Verpackungen richtig wählen: So passt die Verpackung zum Gericht

To-go-Verpackungen richtig wählen: So passt die Verpackung zum Gericht

Mitarbeiter wählt To-go-Verpackungen passend zu den Gerichten aus

Die richtige To-go-Verpackung wählen Sie vom Gericht aus, nicht aus dem Katalog. Entscheidend ist, ob die Speise heiß oder kalt, trocken oder mit Soße ist, ob sie in 10 oder in 40 Minuten beim Gast ankommt und ob sie danach aufgewärmt wird. Dazu kommen rechtliche Vorgaben: Das Material muss für den Lebensmittelkontakt geeignet sein, in Deutschland gilt für viele Einwegverpackungen die Mehrwegangebotspflicht, und seit August 2026 verschärft die EU-Verpackungsverordnung die Anforderungen an die Zusammensetzung von Verpackungen. In diesem Leitfaden finden Sie eine praxiserprobte Auswahlmethode, einen Materialvergleich, eine Tabelle „Gericht und passende Verpackung“ sowie Antworten auf die Fragen, die uns Gastronominnen und Gastronomen in Deutschland und Österreich am häufigsten stellen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Klären Sie zuerst vier Punkte: Temperatur des Gerichts, Anteil an Flüssigkeit und Fett, Lieferzeit und ob aufgewärmt wird. Erst danach wählen Sie Material und Form.
  • Heiße Gerichte mit Soße gehören in Polypropylen (PP) oder Aluminium, Frittiertes in Boxen mit Lüftungsöffnungen, Salate und Desserts in transparentes PET.
  • Papier und Bagasse eignen sich sehr gut für trockene und fettige Speisen, weniger für Suppen und langen Kontakt mit Flüssigkeit.
  • In Deutschland müssen Betriebe, die Speisen in Einweg-Kunststoffverpackungen oder Getränke in Einwegbechern ausgeben, eine gleichwertige Mehrweg-Alternative anbieten, die nicht teurer sein darf.
  • Seit 12. August 2026 sind PFAS in Lebensmittelverpackungen in der gesamten EU, also auch in Österreich, über bestimmten Grenzwerten verboten.
  • Testen Sie jede neue Verpackung in einer echten Lieferung, bevor Sie einen ganzen Karton bestellen.

Inhaltsverzeichnis

Fünf Fragen vor der ersten Bestellung

Die meisten Reklamationen wie „ausgelaufen“, „durchgeweicht“ oder „kalt angekommen“ entstehen, weil die Verpackung nach dem Aussehen und nicht nach den Transportbedingungen ausgewählt wurde. Bevor Sie Preise vergleichen, beantworten Sie diese fünf Fragen.

  1. Wie heiß ist das Gericht beim Verpacken? Knödel direkt aus dem Wasser, Gulasch aus dem Kessel oder Pommes aus der Fritteuse belasten eine Verpackung ganz anders als ein Salat aus dem Kühlschrank. Nicht jedes Material hält hohe Temperaturen ohne Verformung aus.
  2. Wie viel Flüssigkeit und Fett enthält es? Suppe, Curry, Ramen und Soßen brauchen einen dichten Verschluss. Fettige Speisen (Schnitzel, Backhendl, Döner, Kartoffelpuffer) schlagen durch dünnes, unbeschichtetes Papier.
  3. Wie lange ist das Gericht unterwegs? Bei Abholung sind es wenige Minuten. Über Lieferdienste wie Lieferando, Wolt oder Foodora sind es oft 20–40 Minuten in der Thermotasche, mit Schräglage auf Fahrrad oder Roller. Je länger der Weg, desto wichtiger sind Dichtheit und Dampfableitung.
  4. Wird das Gericht aufgewärmt? Lunchboxen fürs Büro und Diät-Catering landen häufig in der Mikrowelle. Dann muss der Behälter dafür gekennzeichnet sein, Aluminium scheidet aus.
  5. Wo wird gegessen? Auf der Parkbank zählen Handlichkeit und beigelegtes Besteck. Im Konferenzraum oder beim Event-Catering zählen Präsentation, ein transparenter Deckel und eine Portion, die man direkt auf den Tisch stellen kann.

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen das Material. Erst im zweiten Schritt wählen Sie Volumen, Form und Anzahl der Fächer.

Materialien für To-go-Verpackungen im Vergleich

In der Gastronomie in Deutschland und Österreich dominieren Verpackungen aus Kunststoff (PP, PET, PLA), Papier und Karton, Bagasse (Zuckerrohrfasern) und Aluminium sowie zunehmend Mehrwegsysteme. Jedes Material hat Stärken und Grenzen.

Material Am besten geeignet für Grenzen Aufwärmen
Polypropylen (PP) Heiße Gerichte, Speisen mit Soße, Suppen, Lunchboxen Einwegkunststoff: in Deutschland Mehrwegangebotspflicht Meist ja, wenn vom Hersteller als mikrowellengeeignet gekennzeichnet
PET / APET Salate, Desserts, Obst, belegte Brötchen, kalte Speisen Nicht für heiße Speisen Nein
PLA (pflanzenbasierter Kunststoff) Kalte Speisen und Getränke, Kaltgetränkebecher Wird bei hohen Temperaturen weich; gilt rechtlich als Kunststoff Nein
Papier und Karton, beschichtet Nudeln, Wok-Gerichte, Burger, Pommes, Sandwiches Kann bei langem Kontakt mit Flüssigkeit an Stabilität verlieren Je nach Produkt, Kennzeichnung prüfen
Papier, unbeschichtet Trockenes Gebäck, Brezeln, Sandwiches, kurze Wege Fett und Feuchtigkeit schlagen durch Nein
Bagasse Heiße und fettige Gerichte, Hauptspeisen Kann bei viel Flüssigkeit weich werden Je nach Hersteller
Aluminium Aufläufe, Lasagne, Backen, warmes Catering Nicht mikrowellengeeignet, nicht transparent Backofen
Mehrwegverpackungen Stammgäste, Pfandsysteme, Büro-Catering Spülen und Rücknahme-Logistik nötig Je nach Material

Einige Praxistipps aus der Küche:

  • PP ist das Arbeitspferd im To-go-Geschäft. Es verträgt heiße Speisen, und ein dichter Klickdeckel schützt Suppen und Soßen. Wenn Ihre Gäste aufwärmen, wählen Sie Behälter mit klarer Mikrowellen-Kennzeichnung.
  • PET sorgt für die beste Präsentation bei kalten Speisen. Die transparente Box zeigt die Schichten von Salat oder Dessert und verkauft das Produkt in der Kühltheke.
  • Papier und Bagasse stärken das Image, brauchen aber einen Test. Prüfen Sie bei Gerichten mit viel Soße, wie sich die Verpackung nach 30 Minuten in der Tasche verhält.
  • Aluminium ist erste Wahl beim warmen Catering. Die Schale mit Deckel kommt direkt in den Kombidämpfer oder die Thermobox und hält die Temperatur.

Die richtige Verpackung für jedes Gericht

Dasselbe Material kann für ein Gericht ideal und für ein anderes eine Katastrophe sein. So ordnen wir Verpackungen den häufigsten Speisen zu.

Heiße Gerichte mit Soße

Gulasch, Curry, Pasta mit Soße, Risotto, asiatische Gerichte: Hier zählen ein dichter Deckel und Hitzebeständigkeit. Bewährt haben sich PP-Behälter mit Klickverschluss und Aluschalen mit Deckel. Bei Gerichten mit Beilagen (Fleisch, Reis, Salat) wählen Sie eine Menübox mit zwei oder drei Fächern, damit die Soße Reis, Knödel oder Pommes nicht durchweicht.

Suppen und Getränke

Suppe ist das größte Reklamationsrisiko. Wählen Sie runde PP-Suppenschalen mit einem Deckel, der rundum einrastet, und sichern Sie sie bei Lieferungen zusätzlich mit Folie oder einem Siegeletikett. Füllen Sie nicht bis zum Rand: Lassen Sie ein bis zwei Zentimeter Luft, denn Dampf und Erschütterungen tun ihr Übriges. Für Heißgetränke nutzen Sie Becher für heiße Flüssigkeiten mit passendem Deckel, für Kaltgetränke Becher aus PET oder PLA.

Frittierte und fettige Speisen

Pommes, Chicken Nuggets, Schnitzel, Onion Rings, Kartoffelpuffer, Fish & Chips: Der größte Feind ist Dampf. In einer dicht verschlossenen Box kondensiert er und verwandelt die knusprige Panade in einen Schwamm. Wählen Sie Boxen aus Papier oder Bagasse mit Lüftungsöffnungen oder einer nicht ganz schließenden Lasche. Das Papier muss fettdicht sein, sonst ist nach einer Viertelstunde ein Fettfleck am Taschenboden.

Pommes in einer Papierbox mit Lüftungsöffnungen

Salate, Desserts und kalte Speisen

Hier gewinnt die Präsentation. Transparente PET-Behälter zeigen das Produkt, und hohe Dessertbecher mit Deckel eignen sich perfekt für Schichtdesserts, Overnight Oats und Joghurt mit Obst. Verpacken Sie Dressings separat in kleinen Dressingbechern mit Deckel, damit der Salat unterwegs nicht welkt.

Pizza, Burger und Streetfood

Pizza gehört in Pizzakartons aus Wellpappe, die Wärme halten und den Teig nicht zerdrücken. Burger reisen am besten in Klappboxen (Clamshells) aus Papier oder Bagasse, Wraps und Döner in fettdichtem Papier oder in Sichtfenstertüten. Für Pommes wählen Sie eine eigene Box mit Belüftung und packen sie nicht mit dem Burger in eine Verpackung.

Passende Verpackungen für Pizza, Burger, Wraps und Pommes

Fingerfood und Event-Catering

Bei Empfängen, Konferenzen und Banketten wird die Verpackung Teil des Service. Kleine runde Fingerfood-Schalen mit Deckel ermöglichen es, Portionen vorzubereiten, sicher zu transportieren und direkt auf dem Buffet zu servieren. Größere Mengen warmer Speisen transportieren Sie in GN-Behältern in Thermoboxen.

Gericht Empfohlene Verpackung Worauf achten
Suppe, Eintopf, Gulaschsuppe Runde PP-Schale mit einrastendem Deckel Nicht bis zum Rand füllen, bei Lieferung versiegeln
Hauptgericht mit Beilagen Menübox mit 2–3 Fächern aus PP oder Bagasse Soße vom Salat trennen
Pasta, Wok-Gericht Beschichtete Papierbox (Nudelbox) oder PP Bei viel Soße besser PP
Pommes, Paniertes Box mit Lüftung, fettdichtes Papier Nicht luftdicht verschließen
Salat, Dessert Transparentes PET, Dessertbecher mit Deckel Dressing separat
Pizza Pizzakarton aus Wellpappe Größe passend zum Durchmesser
Auflauf, Lasagne Aluschale mit Deckel Nicht mikrowellengeeignet
Fingerfood Kleine Schalen mit Deckel Einheitliche Größe erleichtert das Stapeln

Dichtheit, Sicherheit und Transport

Selbst das beste Material versagt, wenn der Behälter schlecht schließt oder nicht in die Tasche passt. Prüfen Sie vor der Einführung einer neuen Verpackung:

  • Verschluss. Der Deckel sollte rundum einrasten. Einfacher Test: Behälter mit Wasser füllen, schließen und einige Sekunden über dem Spülbecken umdrehen.
  • Stabilität im befüllten Zustand. Ein Behälter mit heißem Gericht darf sich nicht verbiegen, wenn er mit einer Hand getragen wird.
  • Stapelbarkeit. Für Fahrerinnen und Fahrer zählt, ob sich die Boxen in der Thermotasche stapeln lassen. Behälter derselben Serie mit kompatiblen Deckeln sparen Platz und Nerven.
  • Kennzeichnung für Lebensmittelkontakt. Die Verpackung muss für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sein (Glas-Gabel-Symbol oder entsprechender Hinweis). Vom Lieferanten können Sie Angaben zum Verwendungszweck und zu sicheren Einsatzbedingungen erwarten, einschließlich der zulässigen Temperatur.
  • Rückverfolgbarkeit. Dokumentieren Sie, von wem Sie welche Chargen beziehen. Ihr Betrieb ist dafür verantwortlich, worin er Speisen ausgibt, und nach der EU-Rahmenverordnung für Lebensmittelkontaktmaterialien müssen solche Materialien auf allen Stufen rückverfolgbar sein.
  • Warm und kalt trennen. Ein Salat neben einer heißen Suppe in derselben Tasche ist nicht mehr frisch. Getrennt verpacken oder Taschen mit Trennwand nutzen.

Rechtliche Vorgaben in Deutschland und Österreich

To-go-Verpackungen sind nicht nur eine Frage der Praktikabilität. Mehrere Regelwerke betreffen sie, und es lohnt sich, sie zu kennen, bevor Sie Ihre Preise kalkulieren.

Mehrwegangebotspflicht (Deutschland). Seit 1. Januar 2023 müssen Betriebe, die Speisen in Einweg-Kunststoffverpackungen oder Getränke in Einwegbechern (unabhängig vom Material) zum Mitnehmen befüllen, nach §§ 33 und 34 Verpackungsgesetz auch eine Mehrweg-Alternative anbieten. Diese darf nicht teurer sein als die Einwegvariante und muss deutlich sichtbar angeboten werden, etwa mit Hinweisschildern. Kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und höchstens 80 m² Verkaufsfläche dürfen stattdessen von Gästen mitgebrachte Behälter befüllen. Details erläutert der Leitfaden des Umweltbundesamts. Achtung: Auch beschichtete Papierbehälter und PLA können rechtlich als Kunststoffverpackung gelten, fragen Sie im Zweifel beim Lieferanten nach.

Einwegkunststoff-Regeln (Deutschland und Österreich). Nach der EU-Einwegkunststoffrichtlinie sind Einweg-Besteck, -Teller und -Trinkhalme aus Kunststoff sowie Behälter und Becher aus expandiertem Polystyrol (Styropor) in der gesamten EU verboten. Einwegbecher mit Kunststoffanteil müssen eine entsprechende Kennzeichnung tragen.

PFAS-Verbot in Lebensmittelverpackungen. Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt seit 12. August 2026 unmittelbar in Deutschland und Österreich und verbietet das Inverkehrbringen von Lebensmittelkontaktverpackungen mit PFAS oberhalb festgelegter Grenzwerte. PFAS wurden häufig als Fettbarriere in Papierverpackungen eingesetzt. Lassen Sie sich beim Kauf von Papierboxen und -tüten daher die Konformität mit den neuen Anforderungen vom Lieferanten bestätigen. Die PPWR bringt außerdem in den kommenden Jahren weitere Pflichten rund um Mehrweg und Recyclingfähigkeit.

Umweltaussagen. Die EU verschärft die Regeln für pauschale Umweltversprechen. Wenn Sie auf Verpackung oder Speisekarte „öko“, „nachhaltig“ oder „kompostierbar“ schreiben möchten, stützen Sie sich auf ein konkretes Zertifikat oder eine Herstellererklärung, nicht auf eine allgemeine Formulierung.

Materialsicherheit. Eine Verpackung darf keine Bestandteile in Mengen an Lebensmittel abgeben, die die Gesundheit gefährden oder Geschmack und Geruch verändern. In der Praxis heißt das: Kaufen Sie ausschließlich Produkte für den Lebensmittelkontakt und verwenden Sie sie nur im angegebenen Temperaturbereich. Bei Fragen zu konkreten Anforderungen in Ihrem Betrieb wenden Sie sich an die zuständige Lebensmittelüberwachung Ihres Landkreises (Deutschland) bzw. an die Lebensmittelaufsicht Ihres Bundeslandes (Österreich).

Welche Mehrwertsteuer gilt für To-go-Verpackungen?

Das ist eine der häufigsten Steuerfragen in der Gastronomie. Wird die Verpackung zusammen mit der Speise abgegeben, gilt sie in der Regel als unselbständige Nebenleistung und teilt den Steuersatz der Hauptleistung.

  • Deutschland: Seit 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Satz von 7 %, egal ob vor Ort oder zum Mitnehmen. Getränke werden weiterhin mit 19 % besteuert.
  • Österreich: Speisen unterliegen dem ermäßigten Steuersatz von 10 %, alkoholfreie Getränke in der Gastronomie dem Normalsatz von 20 %.
  • Separat verkaufte Verpackungen (etwa ein extra berechneter Mehrwegbecher ohne Inhalt) werden mit dem Normalsatz besteuert: 19 % in Deutschland, 20 % in Österreich.

Beispiel: Eine Suppe zum Mitnehmen in einer PP-Schale wird in Deutschland insgesamt mit 7 % besteuert, in Österreich mit 10 %. Bei Menüs aus Speise und Getränk sowie bei Pfandbeträgen für Mehrwegbehälter gelten eigene Regeln. Besprechen Sie die Details für Ihren Betrieb (z. B. beim Verkauf über Lieferplattformen) am besten mit Ihrer Steuerberatung, die für die korrekte Erfassung in Kasse und Buchhaltung verantwortlich ist.

Lagerbestand richtig planen

Bestellen „nach Gefühl“ endet entweder mit leeren Regalen am Freitagabend oder mit Kartons, die das Lager blockieren und Kapital binden. Eine einfache Methode:

  1. Listen Sie Ihre To-go-Gerichte auf und ordnen Sie jedem eine Verpackung zu. Ideal sind 4–6 Verpackungstypen, die die ganze Speisekarte abdecken. Weniger Varianten bedeuten einfachere Bestellungen und weniger Verwechslungen.
  2. Berechnen Sie den durchschnittlichen Wochenverbrauch je Typ. Nutzen Sie die Daten aus Ihrem Kassensystem der letzten vier Wochen.
  3. Planen Sie einen Sicherheitsbestand ein. Bei wöchentlicher Lieferung reichen meist 30–50 % über dem Durchschnitt, in der Saison und vor Feiertagen mehr.
  4. Denken Sie an das Zubehör. Dressingbecher, Besteck, Servietten, Tragetaschen, Siegeletiketten und Bonrollen gehen genauso schnell aus wie die Boxen.
  5. Überprüfen Sie das Sortiment einmal pro Quartal. Eine neue Speisekarte bedeutet oft, dass ein Verpackungstyp überflüssig wird und ein anderer fehlt.

Beispiel: Ein Bistro, das pro Woche rund 300 Suppen und 500 Hauptgerichte zum Mitnehmen verkauft, sollte bei wöchentlicher Lieferung etwa 400–450 Suppenschalen und 650–750 Menüboxen vorrätig haben, dazu die passende Anzahl Deckel, falls diese separat verpackt sind.

Unsere Erfahrung mit To-go-Verpackungen

Wir beliefern Restaurants, Pizzerien, Cafés, Hotels, Imbisse und Cateringunternehmen sowie Kantinen in Schulen, Kitas und Pflegeeinrichtungen. Dabei sehen wir immer wieder dasselbe: Die Betriebe mit den wenigsten Problemen im To-go-Geschäft haben nicht die teuersten Verpackungen, sondern das am besten durchdachte Sortiment. Einige bewährte Behälter aus einer Serie, mit passenden Deckeln, abgestimmt auf die konkreten Gerichte der Karte.

Zweite Erkenntnis: To-go-Verpackungen sollten Sie zusammen mit der gesamten Küchenausstattung planen. Der Behälter muss zur Portion aus dem GN-Behälter passen, zur Schöpfkelle, zum Platz an der Packstation und zur Thermobox, in der das Catering transportiert wird. Wer Geschirr, Geräte und Verpackungen aus einer Hand bezieht, hält dieses System leichter konsistent und füllt Bestände einfacher auf.

Drittens: Testen Sie. Bestellen Sie eine kleinere Menge des neuen Behälters, schicken Sie ein Gericht in eine echte Lieferung und öffnen Sie es nach 30 Minuten. Das kostet wenig und erspart ganze Kartons unpassender Verpackungen und schlechte Bewertungen auf Lieferplattformen.

— Rok

To-go-Verpackungen und Zubehör bei Euronova

In unserem Onlineshop finden Sie Einwegartikel für die Gastronomie: To-go-Verpackungen, Becher, Teller und Besteck, Fingerfood-Artikel, Frischhaltefolie, Lebensmittelpapier und Bonrollen. Für das Catering eignen sich zum Beispiel runde Fingerfood-Schalen mit Deckel mit 200 ml Inhalt oder Fingerfood-Schalen mit 250 ml.

Euronova Onlineshop für Gastronomiebedarf

Dazu kommen GN-Behälter, Thermoboxen für den Speisentransport, Töpfe und Küchenzubehör, also alles, was Sie brauchen, damit das Gericht in einwandfreiem Zustand beim Gast ankommt. Wir arbeiten zu Großhandelspreisen und betreuen neu eröffnete Betriebe ebenso wie langjährige Gastronomieunternehmen in Deutschland und Österreich. Entdecken Sie das Sortiment von Euronova und unsere aktuellen Angebote.

Häufige Fragen

Welche To-go-Verpackung eignet sich für Suppe?

Am sichersten ist eine runde Schale aus Polypropylen (PP) mit einem Deckel, der rundum einrastet. Lassen Sie unter dem Deckel 1–2 cm Luft und sichern Sie die Schale bei Lieferungen zusätzlich mit einem Siegeletikett oder Folie. Papier und Bagasse können bei viel Flüssigkeit weich werden.

Muss ich in Deutschland eine Mehrweg-Alternative für Speisen zum Mitnehmen anbieten?

Ja, wenn Sie Speisen in Einweg-Kunststoffverpackungen oder Getränke in Einwegbechern (aus jedem Material) zum Mitnehmen ausgeben. Seit 2023 gilt die Mehrwegangebotspflicht nach dem Verpackungsgesetz: Die Mehrwegvariante darf nicht teurer sein und muss gut sichtbar angeboten werden. Kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und höchstens 80 m² Verkaufsfläche dürfen stattdessen mitgebrachte Behälter der Kundschaft befüllen.

Wie bleiben Pommes bei der Lieferung knusprig?

Verwenden Sie Boxen mit Lüftungsöffnungen oder Verpackungen, die nicht luftdicht schließen, und verpacken Sie Pommes getrennt von Burger und Soße. Das Papier sollte fettdicht sein. Halten Sie außerdem die Zeit zwischen Fritteuse und Verpackung so kurz wie möglich.

Welcher Mehrwertsteuersatz gilt für To-go-Verpackungen?

Wird die Verpackung zusammen mit dem Gericht abgegeben, gilt sie in der Regel als Nebenleistung und teilt den Steuersatz des Gerichts: in Deutschland seit 1. Januar 2026 7 % für Speisen (Getränke 19 %), in Österreich 10 % für Speisen. Separat verkaufte Verpackungen werden mit dem Normalsatz besteuert (19 % in Deutschland, 20 % in Österreich).

Darf man PP-Behälter in der Mikrowelle erhitzen?

Polypropylen ist hitzebeständig und viele PP-Behälter sind mikrowellengeeignet, entscheidend ist aber die Kennzeichnung des Herstellers auf dem jeweiligen Produkt. Deckel bestehen oft aus einem anderen Kunststoff als die Schale und sollten vor dem Erhitzen abgenommen werden, wenn sie nicht separat gekennzeichnet sind.

Quellen

Euronova
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